Ein Holzfertighaus wächst in nur 23 Sekunden im Wald nach

| 16. Januar 2016 | Keine Kommentare

Ein modernes Einfamilienhaus in Holz-Fertigbauweise besteht unter anderem aus rund 30 Kubikmetern des natürlichen Werkstoffs Holz, vorwiegend aus Fichtenholz.

Die Fichte, die das Konstruktionsholz für die Fertigbauindustrie liefert, hat nach ihrer Fällung rund drei Kubikmeter verwertbares Holz. Demnach bedarf es für ein durchschnittliches Fertighaus mit einer Wohnfläche von 140 Quadratmeter ein Holzvolumen von etwa zehn Fichten.

„Betrachtet man den kompletten jährlichen Zuwachs der Fichte in heimischen Wäldern, wachsen 30 Kubikmeter Fichtenholz in gerade einmal 23 Sekunden nach“, rechnet Dirk-Uwe Klaas, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Deutscher Fertigbau (BDF), vor.

 

In 23 Sekunden wächst ein Holz-Fertighaus nach. Grafik: BDF

In 23 Sekunden wächst ein Holz-Fertighaus nach. Grafik: BDF

15.787 Ein- und Zweifamilienhäuser in Fertigbauweise wurden im vergangenen Jahr in Deutschland gebaut. Das bedeutet, dass statistisch rund 1,8 Häuser pro Stunde gebaut wurden, während umgekehrt rechnerisch etwa 160,8 Holz-Fertighäuser pro Stunde in heimischen Wäldern nachwachsen.

Insgesamt macht der Wald rund 32 Prozent der Gesamtfläche Deutschlands aus. Zur forstlichen Nutzung stehen rund 10.887.990 Hektar Waldfläche zur Verfügung, 29 Prozent davon bestehen aus Fichtenholz. Das im Holzfertigbau verwendete Fichtenholz entsprach im Jahr 2014 rund 1,2 Prozent des insgesamt in Deutschland geschlagenen Fichtenholzes.

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Kategorie: Wissen

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